Archiv für Februar 2010

Was tun, Eltern?

(via BoingBoing)

Ein Ar***loch für den Apple

Ich hab ja schon viel drolliges Klebezeugs auf Macs gesehen. Ich habe den Eindruck, dass gerade Apple-User, jetzt wo’s quasi Mainstream ist einen Mac zu haben, ihre Rechner unbedingt individuell gestalten müssen. Das Ross (nie ohne Artikel verwenden!) zum Beispiel, hat den Bildschirmdeckel seines Mac auseinander gepflückt, nur um ein farbiges Äpfelchen zu haben.

Die Firma Etsy bietet auch jede Menge Aufkleber an. Das neueste Klebe-Produkt garantiert einem jede Aufmerksamkeit. Ob man die jedoch so will…?

Die Kultur-Technik, sich selber den Arsch auf zu reissen nennt sich übrigens Goatse. Man lernt nie aus.

(via Pimpettes) (mehr Etsy-Klebezeugs)

Spielzeug-Autos und Mini-Wrestler

Ihr seid ja gestern förmlich wie die Geier über meinen TiltShift-Beitrag hergefallen. Ich kann’s verstehen. Mir gefällt dieser Optik-Kniff auch sehr gut.
Aus diesem Grund war ich gestern noch einige Zeit in Sachen TiltShift unterwegs und habe euch diese beiden Filme des Australiers Keith Loutit mitgebracht.

Der mann macht wirklich sehenswerte Filme. Allesamt im TiltShift-Style. Und da Herr Loutit nunmal Australier ist und ich gerne mit Klischees um mich werfe, gibt’s auch jede Menge Strand-Filme.

Hier nochmal mein erster TiltShift-Beitrag

(Keith Loutit ihm sein Vimeo-Kanal)

Sleep talking Man

Ich spreche im Schlaf. So heisst es zumindest. Ich kriege davon nie etwas mit, ich schlafe schliesslich. Bezeugt wurde jedoch folgende Aussage, die ich tätigte, nachdem ich irgend eine Doku über Hitler gesehen hatte (Nein! Es war nicht der Guido-Knopp-Müll à la „Hitlers Hamster“!). Da sagte ich angeblich in der Nacht „Um das mal klar zu stellen: Mein Führer sind SIE nicht, kleiner Mann!„. Freund Uli, der vor Jahren mal in einer feuchtfröhlichen Runde auf dem Sofa entschlummerte, richtete sich im Schlaf auf und wies auf folgendes hin: „Ihr hängt den falschen, ihr Affen!
Amüsante Ankedötchen, die sich in der Qualität so schnell nicht wiederholten.

Dieser Typ jedoch, wie es scheint ein in den USA lebender Engländer, quasselt anscheinend jede Nacht köstlichsten Humbug vor sich hin. Und die ihm angetraute Ehefrau schläft offenbar nicht, sondern notiert alles und nimmt das Gebrabbel sogar auf. Als wäre das nicht genug, gibt es sogar eine eigenes Blog, wo man jeden Tag nachlesen kann, was Adam in der Nacht so erzählt hat. Die Gattin betreibt sogar eine Merchandise-Abteilung. Dort kann man Taschen und derlei Zeugs mit Adam’s besten Schlaf-Sprüchen erwerben.

Hier ein paar Auszüge:

„Oh please, give me the satisfaction of closing a door and you leave. You’re so good.“
„Why don’t you make your mouth useful. Say goodbye.“
„Oh, don’t worry, dear. The spot doesn’t make you ugly. No no no. The rest of your face, now THAT makes you ugly. The spot’s just a highlight.“
„Don’t move a muscle. Bushbabies are everywhere… everywhere… Shoot the fucking big-eyed wanky shite fucks! Kick ‚em. Stamp them. Poke ‚em in their big eyes! Take that for scaring the crap out of me.“

Mehr dieser köstlichen Sprüche gibt’s im Blog Sleep Talking Man sogar im Audio-Format. Unbedingt mal reinschauen!

The Queen is not amused

Prima Idee! Ein Typ, der sich Shardcore nennt, hat seit zwei Jahren bei jedem einzelnen Geldschein, den er in die Finger bekam, das Gesicht der Queen mit einem Totenkopf-Stempel versehen. Das Pfiffige daran ist, dass es sich um einen UV-Stempel handelt. Hält man also eine dieser harmlos und normal aussehenden Pfundnoten in Schwarzlicht, erscheint ein Totenkopf auf dem Gesicht der Queen. Man bedenke, in mindestens jedem zweiten Geschäft werden Geldscheine zur Überprüfung der Echtheit unter eine Schwarzlicht-Lampe gehalten. Im Folgenden gibt’s ein Filmchen dazu.

In den USA hingegen, hat ein nicht minder subversives Kerlchen namens Joe D., eine Fünf-Dollarnote mit einem boshaften Graffiti versehen. Er, und ein paar Gleichgesinnte, haben einen ganzen Flickr-Pool namens Defaced Presidents angelegt.

(via BoingBoing) (Money auf Youtube)

I don’t want to set the world on fire

Im Gegensatz zum Titel meines Blogs, hege ich keinerlei Intentionen die Welt anzuzünden. Ich begnüge mich mit gelegentlicher Misanthropie und gut is!
Das folgende Lied -das Original ist von anno Dunnemals und klingt echt scheisse- nehme ich nun als vorläufige Oel-in-die-Flammen-Hymne. Das Video ist eigentlich der Trailer zu Fallout 3. Es fängt nett, mit 50s Atom-Content an und endet leider mit Game-Content. Trotzdem nett gemacht.

Jetzt, wo ich dieses Lied im Kopf habe, gesellt sich ein zweites hinzu. We’ll meet again von Vera Lynn. Das Video zeigt das Ende des Films Dr. Strangelove und enthält auch jede Menge Atom-Content.

(Fire auf Youtube) (Meet again auf Youtube)

Diese Christen schon wieder…

Eine Christliche „Rockband“ aus Texas namens Final Placement hat den Beweis erbracht: Gott existiert nicht! Gäbe es einen Gott, er hätte diesen Ohrenkrebs verursachenden Müll (und Guido Westerwelle) bestimmt verhindert. Diese gläubischen Rotzlöffel wagen es zudem, von einem Plattenvertrag zu träumen und haben auch gleich eine Lösung für alle Probleme dieser Welt parat: “The world is gone but not lost it can still be saved, all it takes is the people to listen. Maybe if they will hear the message and change.”
Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie diese Nacken ihr Video finanziert haben. Standen sie vor ihrem texanischen Fundamentalisten-Gemeindehaus und haben Spenden gesammelt? Hat irgend ein TV-Prediger mit gesteigertem Interesse an Knaben ein paar Scheinchen und ein Snickers springen lassen?Ich will’s nicht wissen! Aber, ich fürchte, wenn the people anfangen diesen Käse zu hören, geht’s mit diesem Planeten so richtig steil bergab.

Die populäre Romanfigur Jesus treibt derweil seinen ganz eigenen Schabernack:

Die Romanfigur Gott hingegen, weiss was man hören sollte.

(via Nerdcore) (Christen-Talente auf Vimeo)

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