Archiv für 1. März 2010

Beim Serien-Killer zu Hause

Ed Gein war ein Serien-Mörder, der mindestens zwei Frauen umbrachte, Gräber schändete und sich aus Leichenteilen Kleidungsstücke, vier Sitzbezüge für Korbsessel und neun Gesichtsmasken aus getrockneter Haut fertigte. Seine Taten und er selber waren Vorbild für zahlreiche Filme. Unter anderem für Texas Chain Saw Massacre, Das Schweigen der Lämmer, Psycho und Das Haus der 1000 Leichen.

Nun hat das Magazin Life eine interessante Fotoserie zum Thema Ed Gein veröffentlicht. Keine Angst! Es gibt dort keine fiesen Tatort-Fotos oder dergleichen, nur reinste Unordnung mit Cello. Die interessantesten Bilder sind die, auf denen Neugierige durch die Fenster in Gein’s Haus gaffen. Interessant ist auch das Gesicht des Typen, der eine Gerichts-Zeichnung einer der Haut-Masken in die Kamera hält.

(Fotoserie direkt)

Praktische Waffen für Schule und Büro

Ich will jetzt hier nicht zum nächsten Amok-Lauf animieren, eher an Schulzeiten erinnern, als wir noch mit Papier-Krampen auf Mitschüler schossen, oder uns haufenweise Papier-Kügelchen um die Ohren ballerten.

Auch später, als ich einen Teil meines Lebens mit Bürositzerei verbringen musste, hätte ich mir dieses Buch doch sehr gewünscht. Macht doch ein wenig praktische Fummelei den Kopf wieder für „richtige“ Arbeit frei.
Das neue Buch von John Austin, Mini-Weapons of Mass Destruction: Build Implements of Spitball Warfare kommt einfach mal viel zu spät für mich. Erstens erledige ich nahezu jegliche Computer-Macherei mit einem Klapptischchen auf dem Bett, zweitens mangelt es mir in meinem Single-Haushalt an potentiellen Opfern. Und wenn mal Gäste kommen, werde ich sie wohl kaum mit einer Bleistift-Armbrust malträtieren. So lege ich dieses Buch allen Schreibtisch-Sitzern an’s Herz aufdass sie den werten Kollegen mal zeigen, wer die Schreibtische (zumindest zeitweise) regiert.

(via BoingBoing) (hier kann man’s kaufen)

P.S.: Jetzt wollte ich als Tag den Begriff „Schreibtisch-Waffen“ setzen, stattdessen schrieb ich „Schreibtisch-Affen“. Hab’s grad noch gemerkt, aber kann mal bitte jemand nach Herrn Freud rufen?!

Pop aus Kunst

Die franko-amerikanische Pop-Combo Hold Your Horses! hat für ihre Single 70 Million ein wirklich hübsches Video gemacht. Hierzu stellte die Band, mal richtig klasse, mal so la la, alte Meisterwerke der Malerei nach. Und ihr dürft euch wirklich glücklich schätzen. Denn eigentlich wollte ich mich hier gerade zum totalen Voll-Nerd machen, und ein bisher unveröffentlichtes Making-Of des ersten Star Trek-Films posten.
Ich konnte mich gerade noch am Riemen reissen und erspare den Lesern, die mit SciFi-Kram nichts am Hut haben, dieses Special-Interest-Zeugs.

Stattdessen bin ich gespannt, wer von euch Kunst-LK-Schwänzern, wie viele Bilder erkennen und benennen kann.

(via TDW) (Kunst auf Vimeo)

Minimalistische Film- und Serienposter

Film- und Serienposter minimalistisch zu interpretieren, scheint ja in letzter Zeit sowas von angesagt! Und es steht noch nicht mal im Online-Spiegel. Mindestens zwei Mal pro Woche markiere ich mir im Feed-Reader einen Blog-Beitrag zum Thema, um irgendwann alle Poster-Minimalisten für meine kleinefeine Leserschaft zu vereinen.
Diese Arbeit wurde mir jetzt dankenswerterweise abgenommen. Die französischen Kollegen vom Le Blog de Bango waren so nett, mir die Arbeit abzunehmen und haben sechzig dieser Poster zu einer netten Kollektion zusammen gestellt. Hier gibt’s alle sechzig Poster.

Es folgt eine Auswahl:

Olly Moss

Albert Exergian

Eduardo Prox

(via Le Dingenskirchen)

Bananen explodieren im Gesicht

Is‘ das Kunst, oder kann das weg? Da ich dem Kunstbegriff alle Freiheit lasse, eine, zumindest für mich, dämliche Frage. Andererseits… insgeheim habe ich mir das auch schon so manches Mal gedacht.
Dem Zuschauer sei nun freigestellt, seinen eigenen Kunstbegriff zu überdenken, oder einfach nur zu schmunzeln.

(via BoingBoing) (Bananengesicht auf Youtube)

Einäugige Piraten greifen an

Wenn einäugige Piraten angreifen, bleibt kein Auge trocken. Angesichts der Tatsache, dass aufgrund der Einäugigkeit nur die Hälfte an Augen nicht trocken bleiben kann, ist dieser Fakt nicht sooo berauschend. Trotzdem ist dieser kurze Animationsfilm namens PIRATES!!! “The Curse of the Evil Eye” von Rémy Tornior und Yves Geleyn recht amüsant.

(via Pixelelement) (Piraten auf Vimeo)

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