Archiv für April 2010

Krass: Ein neues M.I.A.-Video

Das Video zu „Born Free“ von M.I.A. ist in jeder Hinsicht krass und Oel in die Flammen dieses zornigen jungen Herrn! Die Musik ist durchaus bemerkenswert, jedoch bestimmt kein Floorfiller. Das Video ist ein Schlag in die Fresse, NSFW und garantiert nichts für zartbesaitete Gemüter oder gar Kinder!

(Direktlink, via)

Auf der Wiener Strasse

Ganz herrlich! Nach einem wirklich anstrengend-produktiven Wochenende mit Blog-Kumpanella KK, sitze ich nun in frühlingshafter Luft und Laune, auf der Wiener Strasse vor dem Tiki Heart, geniesse Wetter, Zigaretten, Kaffee, WLAN und den beispiellos freundlichen herzlichen Service von Top-Thekenmann Michel.
Hier zu sitzen, ist eine der besten Beschäftigungen, die man in Berlin so verrichten kann. Hinter mir tönen Rock’n’Roll, Country und Rocksteady in angenehmer Lautstärke aus kleinen Boxen, vor mir tummelt sich Kreuzberg. Die ersten PstPst-Dealer trotten zum Görlitzer Park, die Kreuzberger Feuerwehr fährt unermüdlich Einsätze, einige Alkis schlurfen mit Bierflaschen vorbei und alles ist bunt und schön!

Gerade wird mir wieder einmal mehr als bewusst, weshalb ich so gerne in Berlin lebe, weshalb ich es liebe, hier zu leben. Den ganzen Tag paradieren hier die angenehmen Spinner, faule Studenten, Migrationshintergründe und die emsig Beschäftigten einher, dass es eine Wonne ist!

Besonders schön wird es hier am Abend, wenn, nebenan, im Wild at Heart, wieder irgend eine Rockband aufspielt, und die bunten Fans den Bürgersteig bevölkern. Auch die anderen rockigen Bars, von denen es hier erfreulich viele gibt, füllen sich mit Stammgästen, Laufkunden und Touristen. Alles mischt sich fröhlich am Getränk. Dünne Typen in schwarz, mit großen Sonnbrillen, sehen aus, wie der junge Lou Reed, zwei Mods präsentieren stolz ihre 60s-Vespas und ihre Ben Sherman-Jacken, Volker vom Wild at Heart bugsiert seinen 70er-Chopper vor die Bar, parkt ihn neben zwei dicken Harleys und tätowierte Mädchen mit Pony-Frisuren präsentieren stolz ihren Rock’n’Roll-Chic. Ein Motz-Verkäufer bringt sein Blatt unter die Leute und bittet um Spenden, die Rockabillys haben die Haare schön, ein paar studentische Rastas mampfen Veggie-Buger im Vegetarier-Imbiss und ein Junkie schleppt sich in sein persönliches Nichts.

Ich könnte hier von Morgens bis Morgens sitzen, was am Wochenende durchaus möglich ist. Erst vorletztes Wochenende stolperten Freund Jan und ich gegen zehn Uhr am Morgen aus dem Wild at Heart, sahen dass Michel bereits das Tiki Heart öffnete, fielen dort in die Gartenmöbel und nahmen sonnenbebrillt ein Eierlikör-Frühstück zu uns. Dafür kuckte einen hier niemand blöd an. Samstagmorgens gibt es öfter mal um diese Jahreszeit eigentlich immer ein drolliges Gemisch aus neidisch bis genervt blickenden Werktätigen und den lebenden Resten der Nacht.

Hier bin ich Mensch. Hier will ich sein!

Zugeschaut, Mitgebaut!

Schick! So ein Regal werde ich mir auch (viellecht, mal irgendwann) bauen, aber kleiner. Würde ich mir tatsächlich in der Größe ein Rollregal, wie das von Designer David Garcia, in meine bescheidene Kemenate stellen rollen,  könnte ich es gerade mal einen halben Meter nach rechts, und einen halben Meter nach links rollen. Ab da wäre mir freigestellt, ob ich die Tür zum Flur, oder die zur Küche blockieren will. Da ich jedoch so weit gehen würde, beide Durchgänge als Herzensangelegenheit zu betrachten, muss eine andere Lösung her.
Überhaupt… Ich kann mir so gar nicht vorstellen, in einem Regal herum zu latschen und dabei zu lesen. Lesen ist eine Tätigkeit, die ich am liebsten in liegender Haltung verrichte. Trotzdem, mit einem Durchmesser von ein bis anderthalb Metern, würde sich ein rundes Regal sehr gut an der Fake-Betonwand machen, die Freund und begnadeter Theater-Maler T.B. nächste Woche in die Wohnung faken wird. Da könnte es zwar nicht rollen, und niemand würde darin herum latschen, aber es würde awesome aussehen. Hauptsache!

(via)

Ein Kuschel-Keller für den Sklaven und Vagina-Törtchen

Sorry, liebe Leser! Die meisten von euch dürften ja wohl mitbekommen haben, dass ich und KK gerade knapp 24 Stunden vorm TV verbracht, und dazu live gebloggt  haben (unwissende mögen nun einfach nach unten scrollen). Nach der Hölle Fernsehen und nur zwei Stunden Schlaf, mag ich mich vielleicht erholt haben, mein Niveau lümmelt derweil noch in Tiefen, auf die ich nun nicht näher eingehen möchte.

Der langen Rede kurzer Sinn ist, dass ich das Niveau des folgenden Fotos von Törtchen (Cupcakes auf Neudeutsch) und der Bauanleitung für einen Sklaven-Keller irgendwie zu entschuldigen suche…

Die Vagina-Cupcakes stellen ganz hervorragend die anatomische Vielfalt der Vagina dar (die farbliche Vielfalt ist übertrieben). Als kürzlich eine befreundete Lesbierin einen Vagina-Fotoband in unser Wohnzimmer schleppte, war ich überrascht, dass einige der darin blätternden Damen, der anatomischen Vielfalt der Vagina wegen, doch recht überrascht waren. Daher, vor dem Foto Klartext: Mönsch Mädels! Genao so wie kaum ein Pimmel dem anderen gleicht, verhält es sich auch mit den Muschis! Klartext Ende. Hier das Foto:

Als Handwerker stehe ich natürlich auch auf Handwerks-Shows. Keiner macht so drollige Handwerks-Shows, wie die Herrschaften Amerikaner. Die Beiden Hammerwerfer (Baustellen-Slang f. untalentierte Handwerker) schiessen in Sachen Auftritt und Optik jedoch die meisten Vögel ab! Ich sag nur Falnell-Hemden und Schutzbrillen! Wenn die beiden dann noch vermitteln, wie man ein hübsches Heim für den Haussklaven baut, kann ich nicht mehr aufhören zu grinsen.

(Hammerwerfer direkt, via, via)

Verbal Headlock

Ich mag Papiearanimationen. Ich hatte ja bereits diese (krank? cool?) und jene (schön!) Papieranimation gebloggt.  Hier hab ich wieder ein hübsches Stück von Clutchy Hopkins gefunden. Angenehme Musik, schöne schwarzweiss Bilder und eben diese Papieranimation..

(Direktlink, via)

HEALTH „We are Water“

Dieses krasse Video verfolgt mich seit Tagen. Egal ob ich es ansehe, oder nur daran denke… Das ist mal gar nichts für zart besaitete Seelchen, oder harmoniesüchtige Ohren. Gitarren kreischen, seltsamer Gesang, ein dicker Mann mit Machete, ein Mädchen im Pünktchen-Kleid….

Nun mal rasch alles unter achtzehn vom Bildschirm verscheuchen, Mageninhalt überprüfen und rein in den finstren Horror von Eric Wareheim:

Und ich hoffe nun, dass ich dieses Video nun los bin und es keiner mehr bloggt…

(via weissnichtmehrsorry)

Kleine Schlacht mit Post-It-Zetteln

Zwei Menschen wohnen einander gegenüber. beide finden Videospiele toll, beide haben zu viel Zeit und beide haben einen gewissen Vorrat an Post-It-Blöcken.
Ladys and Gentlemen! May I present the vermutlich langsamste StopMotion-Animation aller Zeiten als Wechselspiel zwischen zwei Nachbarn mit ganz viel Muße und Zeit:

Nachbar 1 bappt sich einen Mario ans Fenster. Nachbar 2 antwortet mit einer dieser mariofressenden Pflanzen.

Und fröhlich wird weiter gebappt und reagiert. Ich bleibe dran!

(via)

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