Fear and Loathing in Gonzovision

Fuck yeah! Da hat jemand diese pfeine Hunter S. Thompson-Doku bei YouTube hochgeladen!
Für alle die es unverständlicherweise nicht wissen: Hunter S. Thopson ist mitnichten eine fiktive Figur aus einem Terry Gilliam-Film. Er ist auch nicht der Typ, der einen Roman geschrieben hat, auf dem ein Terry Gilliam-Film basiert. Hunter S. Thompson war Journalist. Der Begründer des Gonzo-Journalismus. Gonzo bedeutet, jetzt mal ganz knapp, dass der Journalist sich in den Mittelpunkt seiner Reportage stellt und durchweg subjektiv berichtet. So ist also das Buch Fear and Loathing in Las Vegas, was man für einen Roman halten mag, und was auch als solcher verkauft wird, streng genommen eine Gonzo-Reportage über die Reise zu einem Wüstenrennen namens Mint 400 und die Suche nach dem amerikanischen Traum.

Hier ein Zitat:
„Wir hatten zwei Beutel Gras, fünfundsiebzig Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, einen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und ein ganzes Spektrum vielfarbiger Upper, Downer, Heuler, Lacher … sowie einen Liter Tequila, eine Flasche Rum, eine Kiste Bier, einen halben Liter unverdünnten Ether und zwei Dutzend Poppers. Den ganzen Kram hatten wir in der Nacht zuvor zusammengerafft, auf einer wilden Höllenfahrt durch den gesamten Los-Angeles-Bezirk; von Topanga bis Watts griffen wir uns alles, dessen wir habhaft werden konnten. Nicht, dass wir das ganze Zeug für den Trip wirklich brauchten, aber wenn man sich einmal darauf einläßt, eine ernsthafte Drogen-Sammlung anzulegen, neigt man eben dazu, extrem zu werden.“

Am 20. Februar 2005 nahm sich Hunter S. Thompson mit einem Kopfschuss das Leben. Mehrere Monate später veröffentlichte seine Frau die folgenden Abschiedsworte unter dem Titel „Football Season is over“ im Rolling Stone:
„No More Games. No More Bombs. No More Walking. No More Fun. No More Swimming. 67. That is 17 years past 50. 17 more than I needed or wanted. Boring. I am always bitchy. No Fun–—for anybody. 67. You are getting greedy. Act your old age. Relax—–This won’t hurt.“

Die folgenden Teile drängen sich automatisch auf.

(via Digitalkraut)

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