16 Kilotonnen Nuklearexplosion in Neukölln

Als Teilzeitmisanthrop denke ich in ganz schwachen Stunden daran, wie es wäre, den ganzen Scheissdreck einfach weg zu bomben. Eine Atombombe auf den Mist zu werfen und dem Rotz ein grandioses Ende zu bereiten.

Eben gerade habe ich, allerdings ohne den geringsten misanthropischen Anflug, eine 16-Kilotonnen-Nuklearexplosion vor meiner Haustür gezündet, nur so aus Interesse. Der Historiker Alex Wellerstein hat nämlich mit der Nukemap ein kleines, böses Spielzeug gebastelt, mit dem man sich die Zerstörungskraft einer nuklearen Explosion mal genauer ansehen kann. Im folgenden Screenshot könnt ihr genau sehen. wie groß der Ground Zero wäre und viele Kilometer im Umkreis um den Reuterplatz in Neukölln zur Explosions- und Strahlungszone würden. Mal ganz abgesehen vom Fallout, der hier nicht berücksichtigt wurde.

 

Um den Reuterplatz vor meiner Haustür zu bombardieren, warf ich dort, ganz klassisch, die „Little Boy“ ab. Das dürfte die wohl bekannteste Atombombe sein, die dereinst aus dem Bomber „Enola Gay“ auf Hiroshima abgeworfen wurde. Mit 16 Kilotonnen Sprengkraft eine, mittlerweile, recht kleine Atombombe (der Flughafen Tempelhof, unten links, hat ein Fläche von 386 Hektar). Würde ich dort eine „Tsar Bomba“, ein 100-Megatonnen-Ding aus der Sowjetunion, zünden, wäre zwischen Stendal, Frankfurt Oder, Wittenberg und Schwedt der Drops so was von gelutscht…

(via Gizmodo, Duke Nukem Direktlink)

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