Posts Tagged ‘ Punk ’

This is Russia, Bitch!

WTF? Ich benutze eigentlich nur ungern diese „modernen“ Abkürzungen, zumal ich What the fuck? auch durchaus ausschreiben kann. Aber, WTF?

Clowns, Knirpse, Bären, Prolls, Pussy Riot, Vodka und kruder Elektropunk lassen mich an diesem Mittwochmorgen mit runter geklappter Kinnlade vor’m Rechner sitzen…

Falls jemand mehr zu dieser Band/diesem Projekt weiss, bitte ich darum, mich in den Kommentaren zu erleuchten.

(via Buzzfeed)

Punkrock-Sonntag

Habe gerade auf dem Pu(re)blog dieses tolle Buzzckocks-Poster gefunden. Weiter unten gibt’s den Song dann live im Town and Country Club London von 1989.

(via)

Das Punkiversum des Karl Nagel

Ich habe mich in letzter Zeit häufiger gefragt: „Was macht eigentlich Karl Nagel?“. Karl Nagel gilt als Erfinder der Chaos-Tage und Mitbegründer der APPD. Zur APPD sagt er mittlerweile kurz und würzig „Der früher nur parodierte und nach außen hin gespielte Irrsinn ist bei denen mittlerweile echt. Wer braucht so was? Die kapieren doch ihre eigenen Jokes nicht mehr.“ Zu den Chaos-Tagen hegt er folgende Meinung: „Häufig erreichen mich Mails, wann ich denn mal wieder meinen Arsch für neue Chaos-Tage aus dem Fenster hänge. Aber es bleibt dabei: Erst für’s Jahr 2022 bin ich noch mal scharf auf Super-Pogo für Hannover – bis dahin kümmere ich mich um Sachen, die mir mehr Spaß machen.“

Bis zu seinem „politischen Selbstmord“ am 1. September 2002 schaffte Herr Nagel es spielend sämtliche politischen Spektren zu provozieren und zu verwirren. Im Linken Spektrum stiess er auf wenig Gegenliebe, als er sich im Jahr 2001 mit dem Neonazi Christian Worch traf. Dazu, und zu Nazis im Allgemeinen sagte er: „Bin keiner, war nie einer, habe keine Nazi-Freunde. War aber interessant, einige von ihnen im Laufe meines „Überlaufen nach rechts“ (HAHAHA!) kennenzulernen. Ich bereue nichts und habe dadurch einiges verstanden. Arme Schweine, die einem das verbieten wollen!“

So! Jetzt zeige mir mal jemand einen linken politischen Aktivisten, dessen politisches Interesse so weit geht, dass er den eigenen Reihen vor macht, er „laufe nach rechts über“, um sich einfach mal in der Welt des gemeinen Neonazi umzusehen! Der Mann weiss nun genau wovon er spricht!

Nun hat mein lieber Freund Fritze Kleingeld das enorme, und absolut sehenswerte Punk-Foto-Archiv des Karl Nagel in den Weiten des WWW gefunden, und findet, es gehört unterstützt. Ein Aufruf, dem ich nur zu gerne folge. Registriert euch! Ladet eigene Punkfotos hoch! Nehmt teil an einer großen Sache!

Und hier folgt das erschütternde Video-Dokument des politischen Selbstmordes des Karl Nagel.

(Nagels Punkfoto-Archiv) (Nagels chaotische Website) (Youtube Direktselbstmord)

P.S.: Ich gestehe, dieser Beitrag ist schon etwas arg eilig dahin gerotzt. Doch die Aussicht, endlich mal etwas Nagel-Content präsentieren zu dürfen, liess mich diesen Schnellschuss abfeuern. Ich verspreche hiermit hoch und unheilig, diesen Beitrag demnächst ausführlicher zu gestalten!

Was tun, Eltern?

(via BoingBoing)

Punk-Fotografie aus London

Als wäre die Zeit stehen geblieben. Die famose Fotoreihe von Niall O’Brien über einen Haufen Punks aus Südwest-London erinnert mich an meine eigene Dorfpunk-Zeit. Natürlich waren wir viel harmloser und hatten allesamt ein nettes Elternhaus, aber wir kannten ja diese Postkarten, die Freunde aus ihrem London-Urlaub schickten. Die hier fotografierten Punks entsprechen jedoch so gar nicht den Postkarten-Hochglanzpunks der Achtziger.

O’Brein zeigt diese Punks, die schon seit ein paar Jahren mit der Kamera begleitet, wie sie sind: derb, versoffen, abgefuckt, Menschen auf der Suche nach einer Alternative.

Zurzeit zeigt er diese Bilder in einer Ausstellung namens „Good Rats“ in der Galerie Art Work Space (Die Ausstellung läuft noch bis zum 11. März. Lower Ground Floor, The Hempel Hotel, 31-35 Craven Hill Gardens, London, W2 3EA.
Es gibt auch eine kleine Reihe mit der berliner Punks in seinem Portfolio, welches man sich unbedingt komplett ansehen sollte.

(via Nerdcore) (O’Brien direkt)

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