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Heinogate: Löcher in den Haaren und ständig dieser Lärm

Jaja… falsch zitiert. Eye know. So „coverte“ mein Bruder den Song letztens. Ich fand’s lustig.
Heino covert nun also die Ärzte und diese andere Band, die ich nicht mag, weil sie immer so furchtbar deutsch tönt und damit auch noch weltweiten Respekt geniesst… und dann noch Peter Fox, Sportfreunde Stiller und so weiter…

Drollig ist, die finden das allesamt nicht lustig, können jedoch nichts dagegen unternehmen, denn solange der blonde Mann keine Veränderungen an Melodie und/oder dem Text vornimmt, können die „Opfer“ nichts machen. Singt der Mann mit der Sonnenbrille jedoch ein Wort falsch, wird eine Horde lauernder Anwälte auf ihn losgelassen.

Die meisten der gecoverten Bands sind mir völlig egal, aber die Ärzte… die kenne ich schon seit ihrer ersten Platte, der mit dem roten Kreuz darauf, die sie einstampfen mussten, weil sich das Rote Kreuz dereinst beschwerte. Und ich mag die Ärzte heute noch sehr gern. Keine Band bringt mich regelmäßig so dermaßen zum grinsen. Außerdem rocken die gereiften Rüpel aus Reinickendorf nach wie vor.

Aber mal ehrlich, Ärzte… wir sind doch mittlerweile alle gereifte Punks. Haben wir uns nicht Jahrzehnte lang über unseren Volksbarden, den vermeintlichen Innbegriff kryptofaschistischen Deutschseins beömmelt bis wir Flecken in unseren löchrigen Jeans hatten? Haben wir uns nicht gekugelt, als Der wahre Heino durch die Republik marodierte?  Haben wir uns nie den Spaß erlaubt, auf einer Party die Gäste mit Heino zu erschrecken? Haben wir alles gemacht! Sollten wir nicht längst über derartigen Späßen stehen, wenn sie denn mal aus der anderen Richtung kommen und einfach mitlachen?

Sollten wir nun dem alten Herrn mit seinen 76 Lenzen nun nicht auch einen Spaß auf unsere/eure Kosten gönnen? Der Mann hat doch quasi den Zettel schon am Zeh. Das kann man ihm nun wirklich nicht übel nehmen! Nun füttert eure Anwälte mit ’ner Party-Packung Baldrian und haltet mal schön die Füße still, bitte.

Hier könnt ihr euch Heino’s Version von „Junge“ anhören.

Fuck yeah! Bad Brains live 1987

Ich habe eigentlich überhaupt keine Zeit um diese Zeit, daher muss ich den Dangerous Minds glauben: Wir sehen hier einen kompletten Auftritt vom 20. März 1987 in Florida. Bild und Ton scheinen ganz ok zu sein.

Mir bleibt nur, auf die Hervorragende deutsche Coverband Kein Hass Da zu verweisen, die ich kürzlich live sah, mit dem ehemaligen APPD-Gründer und Anstifter der ersten Chaos-Tage Karl Nagel am Mikrofon.

Hier die Setlist der Bad Brains:

1. Intro
2. I
3. House of Suffering
4. Daytripper/ She’s a Rainbow
5. She is Calling you
6. The Youth are getting Restless
7. I against I
8. At the Movies

(Direktlink, via Dangerous Minds)

Punkrock-Sonntag

Habe gerade auf dem Pu(re)blog dieses tolle Buzzckocks-Poster gefunden. Weiter unten gibt’s den Song dann live im Town and Country Club London von 1989.

(via)

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